Kommentar von Ingeborg Wiest |

Nachgedanken zum Intern.Kolloqium v. 1.-3.5.08 an Herrn Nagel und Orga-Komitee - Mail v. 5.3.08 möchte nicht versäumen, mich ganz herzlich dafür zu bedanken, was die letzten drei Tage für mich (Mitglied seit dem 12. Kolloquium) und Ihren sämtlichen Gästen geboten wurde. Da ich selbst Hermann-Hesse große Wertschätzung entgegenbringe und ohnehin sehr viel lese, war und bin ich immer noch total begeistert, welch wunderbare und durchweg interessante Vorträge von den von Ihnen m. E. ausgewählten hervorragenden Referenten zu diesem Thema angeboten wurden. Für mich (außer Lesen und etwas Eigenwissen - keinerlei Vorbildung in dieser Richtung) war alles sehr spannend, interessant und eben auch gut verständlich, was mich natürlich besonders freute, zumal es nicht selbstverständlich ist, solchen Stoff für "Jedermann-Interessierte" aufzubereiten. Es war unauffällig, sehr gut organisiert, ich fühlte mich durch Nichts gestört und konnte diese drei Tage genießen. Deshalb möchte ich mich für dieses Zustandekommen bei Ihnen und all den dafür Verantwortlichen bedanken und denke, daß es vielleicht für Sie nicht unwichtig ist, nach diesen großen Kraftanstrengungen ein solches Kolloquium zu veranstalten, zu erfahren, wie es auf Leute wirkt, die keine diesbezügl.beruflichen Vorbildungen haben und dennoch jedes Wort aufsaugen, eben weil es nicht beruflich, sondern "nur" für den Eigengenuss von Interesse ist. Herzlich Grüße - Ingeborg Wiest, Leonberg

Kommentar von Manfred Grund |

STUFEN (von Hermann Hesse) Wie jede Blüte welkt und jede Jugend dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe, blüht jede Weisheit auch und jede Tugend zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern. Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe bereit zum Abschied sein und Neubeginne, um sich in Tapferkeit und ohne Trauern in and're, neue Bindungen zu geben. Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben. Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten, an keinem wie an einer Heimat hängen, der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen, er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten! Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen! Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, mag lähmender Gewohnheit sich entraffen. Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde uns neuen Räumen jung entgegen senden: des Lebens Ruf an uns wird niemals enden. Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde! Hermann Hesse meiner Meinung nach ist ein großartiger Autor. Sollte mich vielleicht doch nach Calw aufmachen ?!

Kommentar von A. Fund |

Ich finde es großartig, dass in Calw so eine kulturell wertvolle Veranstaltung wie das Hesse-Kolloquium stattfindet und wünsche den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bereichernde literarische Tage im schönen Calw.

Kommentar von A. Ölschläger |

Ich finde es toll, dass eine Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen sich so stark in das 13. Internationale Hermann-Hesse-Kolloquium mit einbringt, obwohl doch bekannt ist, dass Hesse kein guter Schüler war.

Kommentar von Regine Henle |

Ich finde es echt gut, dass unser Heim-Dichter wieder zu Ehren kommt und ein Hesse-Kolloquium stattfindet in Calw. Die Lektüre von Hermann Hesses Bücher hat meine Jugend sehr bereichert in den wirren Zeiten der Teenagerjahre. Es war eine Prägung fürs Leben.

Kommentar von Kirsten Lehrmann |

Ich freue mich schon auf das neue Hermann-Hesse-Kolloquium. Besonders gespannt bin ich auf den Freitag und Ezard Haußmann, Sohn von Hesses zweiter Ehefrau. Das Textearchiv finde ich sehr interessant und hoffe, dass noch weitere Texte folgen. Hesse begeistert einfach.